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Herzlich Willkommen!

Wir begrüßen Sie auf den Internetseiten des Freiwilligen Seenotdienst e.V.!
Freiwilliger Seenotdienst, das bedeutet mehr Sicherheit auf dem Wasser, Seenotdienst von Wassersportlern für Wassersportler aus dem aktiven Wassersportgeschehen heraus.

Seenot-Rettung auf den bayrischen Seen

Ammersee, Bodensee, Brombachsee, Chiemsee und Starnberger See

Grundsätze

Aktuelles

  • Die Jahreshaupversammlung fand am 27.02.2015 um 19:00 Uhr im Haderner Augustiner, Würmtalstr. 113, 81375 München, Tel: 089 78072430 statt. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Jens Wieser, 2. Vorsitzender Peter Dorn, Kassenwart Hubert Pröller
  • Bodensee: Schlepphilfe für eine Bavaria 28 mit Motorschaden. Am Freitag, den 10.04.2015 kam es zum ersten Einsatz des FSD in 2015. Unser Mitglied Daniel Sandau wurde informiert, dass auf Höhe der Schachener Bucht ein Motorboot mit Motorschaden treibt. Die Bavaria 28 wurde zu ihrem Liegeplatz in Lindau, Kleiner See, geschleppt.
  • Brombachsee: 19.05.2015 Segeljolle vor aufziehendem Sturm vom See geschleppt
  • Bodensee 21.07.2015 Bergung einer größeren Motoryacht vor Lindau und Verbringung in den Lindauer Hafen durch unser Mitglied Daniel Sandau.
  • Bodensee 22.07.2015 bei Starkwindung konnte unser Mitglied Daniel Sandau rechtzeitig vor Eintreffen des Starkwinds ein Wasserskiboot in den Kleinen See zurück schleppen. Das Motorboot blieb wegen Motorschaden in der Schachener Bucht liegen und war mit 6 Personen besetzt. 
  • Bodensee: 23.07.2015 Heute wurden wir gegen 11:00 Uhr auf eine gekenterte Jolle, ca. 800m vor Wasserburg aufmerksam und fuhren dort hin. Als wir an der gekenterten Jolle ankamen war diese bereits durchgekentert. Ein älterer Mann schwamm ohne Rettungsweste am Boot. Wir versuchten zuerst die Jolle aufzurichten, stellten aber schnell fest, dass die Jolle fast ohne funktionierende Auftriebskörper war und bereits sehr viel Wasser genommen hatte. Von daher nahmen wir den älteren Mann an Bord und verbrachten ihn erstmal ans Land. Zusammen mit dem Regatta-Segler Moritz Kutruff fuhren wir daraufhin wieder hinaus zur havarierten Jolle, stellten diese halbwegs auf und banden die vollgelaufene Jolle an unserem Boot längsseits fest. Es war aussichtslos das Wasser draußen auf dem See aus der Jolle zu bekommen. Von daher entschieden wir die zu sinken drohende Jolle längsseits zu stabilisieren und langsam in den Wasserburger Hafen zu schleppen. Dort hoben wir mit Hilfe von Kettenzügen die vollgelaufene Jolle etwas an, so dass das Wasser aus den Auftriebsbereichen fließen konnte. So schafften wir es, dass die Jolle wieder halbwegs im Wasser schwamm und kein weiteres Wasser nachfließen konnte. Daraufhin wurde die havarierte Jolle an den Steg der Segelschule & Bootsvermietung Wasserburg verbracht, um dort mit Pumpen das restliche Wasser aus den Auftriebskammern zu bekommen. Anschließend schleppten wir zusammen mit dem Eigner der Jolle selbige in die Eschbachbucht, wo der Liegeplatz der Jolle.Der Freiwillige Seenot-Dienst (FSD) appelliert an dieser Stelle eindringlich speziell an Jollensegler passende Rettungswesten, oder zumindest Regattawesten zu tragen.
  • Bodensee 04.08.2015 Am Dienstag-Mittag, den 04. August frischte der Wind am östlichen Bodensee deutlich auf, in Böen auf gute 7 Bft. Die Starkwindwarnung wurde (zum wiederholten Mal dieses Jahr) erst ca. 45 Minuten nach den ersten Windböen geschalten. Auf einer Kontrollfahrt, da noch zwei führerscheinfreie Motorboote der Bootsvermietung Wasserburg unterwegs waren, trafen wir auf eine fünfköpfige Familie in einem Ruderboot, ca. 500m vor Bad Schachen (Lindau). Die Familie schaffte es nicht mehr gegen die inzwischen gut 1,30m hohen Wellen gegen an zu kommen.Wir nahmen mit dem FSD-Boot „Augustin Sumser“ das Ruderboot in Schlepp und verbrachten es sicher zur Bootsvermietung in Bad Schachen. Dort konnte die Familie ihr Ruderboot anlanden, bis sich Wind und Wellen beruhigten. Nur ein Kind an Bord trug eine ohnmachtsichere Rettungsweste. Der FSD weißt in diesem Zusammenhang darauf hin, dass laut Bodensee-Schifffahrtsordnung auch auf Ruderbooten Rettungswesten und Sicherheitsausrüstung mitgeführt werden müssen, sobald sich das Boot außerhalb der 300m-Uferzone befindet. Ferner wurde noch ein Tretboot der Bootsvermietung in Bad Schachen die letzten Meter zurück zur Vermietstation begleitet. Die zweiköpfige Besatzung trotzte den Wellen jedoch mit voller Muskelkraft und konnte selbstständig zur Vermietstation zurück kehren.
  • Bodensee: 06.08.2015 Am Donnerstag, den 06. August erreichte uns via Funk gegen 14:15 Uhr ein Hilferuf eines Motorbootfahrers, der mit seinem Motorboot manövrierunfähig vor dem Lindenhofbad in Richtung Ufer trieb, da sich sein Motor nicht mehr starten lies. Am Motorboot angekommen versuchten wir zuerst den Defekt zu beheben, es stellte sich jedoch heraus, dass an der Spritzufuhr etwas nicht stimmte. Wir entschieden uns das Motorboot an seinen Liegeplatz nach Lindau zu schleppen, wo sich ein Techniker um das Spritproblem kümmern sollte. Um die Gefahr auf Legerwall zu geraten (unkontrolliertes Auftreiben auf Land oder Grund) zu verhindern, erinnert der FSD daran, sich ggf. seines Ankers zu bedienen und so die Zeit bis Schlepperhilfe naht sicher zu überbrücken.
  • Bodensee24.08.2015 Nachdem am Nachmittag Regen aufkam, strömten viele Freizeitboote zurück in die Häfen. Im BMK Hafen bemerkte unser Revierobmann Thomas Ball dabei ein Segelboot, das östlich der Hafeneinfahrt wegen Motorausfall auf Grund gefahren war. Ein Schlauchboot war bereits vor Ort und half neben einem weiteren Motorboot bei dem Versuch das Holzsegelboot frei zu bekommen. Auch das Boot unseres Mitglieds war für die Bergung zusammen mit den anderen Booten zu klein. Mittels Funk wurde die Wapo Langenargen um Hilfe gebeten, die schnell am Unglückort eintraf und das Segelboot mittels ihrem großen Einsatzboot aus der unglücklichen Lage befreien konnte. Das Segelboot wurde anschließend von den beiden Schlauchbooten an den Liegeplatz gebracht.
  •  Brombachsee:26.08.2015 Auf Grund stärkerer Böen gegen 15:00 Uhr kenterte ein Katamaran Tornado. Weil der Mast voll Wasser lief war ein aufrichten aus eigener Kraft nicht möglich auch das Anheben der Mastspitze aus dem Wasser blieb erfolglos. Mittels Wurfleine wurde der Kat zum aufrichten durch unser FSD - Boot an Land geschleppt. Gegen 17:30 Kenterte ein weiterer Katamran vom Typ Hoby Tiger. Zunächst schaffte es die Besatzung den Kat wieder aufzurichten woraufhin dieser jedoch gleich wieder komplett duchkenterte. Die Besatzung war einfach zu leicht. Es gelnag nicht den Kat auch nur ein wenig aufzurichten. Mittels Wurfleinenverbindung um den Luvschwimmer und unter Zug mit Motor, konnte das aufrichtende Moment so vergrößert werden, das es schließlich gelang den Kat aufzurichten. Ein Mitglied der Besatzung war schon sehr erschöpft. Es war kein anderer Rettungsdienst am See anwesend.

Countdown bis zum 50Jährigen Bestehen des FSD

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